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Beschreibung

DMX Splitter mit galvanischer Trennung – 4 isolierte Ausgänge mit Booster

Eine einzelne DMX-Linie stößt schneller an ihre Grenzen, als viele Projekte groß sind: Maximal 32 Geräte pro Strang, eine reine Reihenschaltung ohne Abzweige, und ein einziger Verkabelungsfehler kann die komplette Kette lahmlegen. Der DMA löst genau diese Engstellen. Er empfängt ein eingehendes DMX512-Signal und verteilt es aufgefrischt auf vier unabhängige Ausgänge, von denen jeder wieder bis zu 32 LED DMX Controller und andere Empfänger versorgt. Aus einer Linie werden so vier saubere Stränge mit eigener Signalreserve, sternförmig verteilt statt endlos durchgeschleift. Damit wird der Splitter zur Kernkomponente jeder DMX-Installation, die über den einzelnen Raum hinauswächst, vom mehrstöckigen Objekt bis zur Bühne, und das versorgt mit unkomplizierten 12 bis 36 V DC aus der vorhandenen Kleinspannungsinfrastruktur.

Galvanische Trennung – ein Fehler bleibt in seinem Strang

Das eigentliche Sicherheitsplus steckt in der Isolation: Eingang und Ausgänge sowie die vier Ausgänge untereinander sind optoelektronisch mit 500 V AC beziehungsweise 1000 V DC voneinander getrennt. Ein Kurzschluss, ein defektes Gerät oder ein Verdrahtungsfehler auf einem Strang bleibt dadurch auf diesen Strang begrenzt, die übrigen Zonen laufen unbeeindruckt weiter. In verteilten Anlagen kommt ein zweiter Effekt dazu, der oft unterschätzt wird: Zwischen weit auseinanderliegenden Gebäudeteilen können Potentialunterschiede auftreten, die sich über eine durchgehende Datenleitung ausgleichen und dort Störungen oder Schäden verursachen. Die galvanische Trennung des DMA unterbindet genau das und macht ihn zur richtigen Wahl für die Fassadenbeleuchtung über mehrere Abschnitte, für Stockwerksverteilungen und für alle Anlagen, in denen Steuerung und Lichtpunkte elektrisch weit auseinander liegen. Jede Zone bekommt ihren eigenen, geschützten Signalstrang, und die Fehlersuche reduziert sich im Ernstfall auf ein Viertel der Anlage.

Hardware statt Firmware – Signalverarbeitung ohne Umwege

Der DMA arbeitet komplett ohne Mikroprozessor. Die Signalverarbeitung läuft rein hardwarebasiert über RS-485-konforme Ein- und Ausgänge, es gibt keine Firmware, die abstürzen könnte, keine Boot-Zeit nach dem Einschalten und keine Software-Ausfälle mitten in der Show. Bei jeder Verteilung wird das Signal regeneriert und verstärkt, die Booster-Funktion frischt Pegel und Flanken auf, sodass die Signalqualität auch über lange Kabelwege und viele Teilnehmer stabil bleibt. Sechs LEDs an der Front zeigen den Zustand von Versorgung, DMX-Eingang und allen vier Ausgängen auf einen Blick, was Installation und Fehlersuche spürbar beschleunigt: Ein Blick auf das Gerät verrät, ob Signal anliegt und welcher Strang arbeitet. Der passive Loop-Through-Anschluss am Eingang schleift das ankommende Signal zusätzlich unverändert weiter, etwa zu einem zweiten Splitter im nächsten Technikraum, sodass sich die Verteilstruktur beliebig erweitern lässt, ohne den Signalpfad zu unterbrechen.

XLR und Schraubklemme – für Bühne und Festinstallation

Jeder Ein- und Ausgang steht doppelt zur Verfügung, als 3-poliger XLR-Anschluss und als Schraubklemme. In der Veranstaltungstechnik, auf der Messebeleuchtung und bei Tourproduktionen steckst du Standard-LED DMX Kabel in Sekunden, Aufbau und Abbau bleiben schnell und werkzeuglos. In der Gebäudetechnik verdrahtest du dieselben Ports fest über die Schraubklemmen, sauber aufgelegt im Verteilerkasten. Auch der Mischbetrieb ist praxisgerecht: fest verdrahtete Stränge in die Etagen, ein XLR-Abgang für mobiles Equipment oder Messtechnik. Gefüttert wird der Splitter vom LED DMX Master-Controller oder direkt vom Rechner mit einer LED DMX Software, die Szenen zentral auf alle Zonen verteilt. So bedient ein Gerät beide Welten, und du musst dich bei der Planung nicht zwischen Bühnen- und Installationsstandard entscheiden.

Montage, Versorgung und saubere Terminierung

Das Metallgehäuse misst 260 × 112 × 43 mm und wird als Aufbaugerät an der Wand, im Technikraum oder im Verteilerkasten befestigt, robust genug für den Dauereinsatz und mit IP20 für trockene Umgebungen von -30 °C bis +55 °C ausgelegt. Die Versorgung mit 12 bis 36 V DC übernimmt ein vorhandenes Kleinspannungsnetzteil, im Schaltschrank bietet sich ein Hutschienen LED Netzteil an, und ein Verpolungsschutz am Stromanschluss verzeiht den vertauschten Anschluss bei der Montage. Für den störungsfreien Betrieb gilt: Jeder der vier Ausgänge ist eine eigenständige DMX-Linie und wird am jeweils letzten Gerät mit einem Abschlusswiderstand terminiert, genau wie die Hauptlinie selbst. Wer das von Anfang an einplant, bekommt eine Signalstruktur, die auch bei voller Bestückung zuverlässig läuft. Mit CE- und RoHS-Zertifizierung und 5 Jahren Garantie ist der DMA dabei auf den langjährigen Einsatz in professionellen Anlagen ausgelegt.

Downloads "DMA DMX512 4-fach Signal Splitter, Signalverteiler und Verstärker 12-36V, XLR und Schraubklemme"
Eigenschaften
Abmessungen: 43x112x260 mm
Besonderheit: DMX Booster
Betriebstemperaturbereich: -30 °C bis +55 °C
Farbe: Schwarz
Garantiezeit: 2 Jahre
Gewicht: 0,7 kg
Kanal: 4
Klemmen: Schraubklemmen, XLR
Kompatibel mit: DMX
Material: Metall
Montageart: Aufbau
Schutzart (IP): IP20
Sicherheit: Kurzschluss, Überhitzung, Überlast
Spannung: DC12~36V
TYP: DMX Splitter
Zertifikate: CE, RoHS
Hersteller

SK-LED

Inh. Kevin Arlinghaus 
Stüfkenskamp 20
51645 Gummersbach
Hersteller-Webseite
FAQs

Sobald deine Anlage die Grenzen einer einzelnen Linie sprengt: mehr als 32 Geräte, Zonen in verschiedenen Räumen oder Etagen, lange Kabelwege oder der Wunsch, dass ein Fehler nicht die komplette Kette lahmlegt. Der DMA macht aus einer Linie vier unabhängige Stränge mit je 32 Teilnehmern und aufgefrischtem Signal. Statt alles durchzuschleifen, verteilst du sternförmig und behältst eine übersichtliche, wartungsfreundliche Struktur.

Zwei Dinge. Erstens bleibt ein Kurzschluss oder Verdrahtungsfehler auf seinem Strang begrenzt, die anderen drei Ausgänge laufen weiter, isoliert mit 500 V AC beziehungsweise 1000 V DC. Zweitens verhindert die Trennung, dass sich Potentialunterschiede zwischen entfernten Gebäudeteilen über die Datenleitung ausgleichen und Störungen verursachen. Gerade bei Fassaden, Außenanlagen und Installationen über mehrere Etagen ist das der Unterschied zwischen stabilem Betrieb und rätselhaften Aussetzern.

An jedem der vier Ausgänge bis zu 32 DMX-Geräte, insgesamt also 128 Teilnehmer an einem Splitter. Reicht das nicht, schleifst du das Eingangssignal über den passiven Loop-Through-Anschluss unverändert an einen weiteren DMA weiter und erweiterst die Struktur um vier zusätzliche Stränge. So wächst die Verteilung mit dem Projekt, ohne dass die Signalqualität leidet, denn jeder Splitter regeneriert das Signal für seine Ausgänge neu.

Ja. Jeder der vier Ausgänge ist elektrisch eine eigenständige DMX-Linie und braucht am jeweils letzten Gerät einen Abschlusswiderstand von 120 Ohm zwischen den Datenadern. Ohne Terminierung reflektiert das Signal am offenen Leitungsende und verursacht sporadische Störungen, die sich nur schwer eingrenzen lassen. Plane den Abschluss deshalb von Anfang an je Strang ein, dann läuft die Anlage auch bei voller Länge und Bestückung stabil.

Ja, genau dafür sind beide Anschlussarten an jedem Port vorhanden. Du kannst einzelne Stränge fest über die Schraubklemmen verdrahten, etwa in die Etagenverteiler, und andere Ausgänge per XLR für mobiles Equipment, Messtechnik oder temporäre Aufbauten nutzen. Pro Ausgang verwendest du sinnvollerweise eine der beiden Anschlussarten, die Kombination verschiedener Ports macht den Splitter aber flexibel für gemischte Installationen aus Festverdrahtung und Bühnentechnik.

Mit 12 bis 36 V Gleichspannung, der Splitter passt sich damit an die vorhandene Infrastruktur an. Im Schaltschrank übernimmt das ein Netzteil aus der Kategorie 24V LED Netzteile, oft dasselbe, das ohnehin die LED-Anlage speist. Der Eigenverbrauch ist gering, und ein Verpolungsschutz am Stromanschluss bewahrt das Gerät vor Schäden, falls beim Anklemmen Plus und Minus vertauscht werden.

Inhaltlich nicht, technisch zum Guten. Der DMA verarbeitet keine Kanalwerte, vergibt keine Adressen und braucht keine Konfiguration, er reicht das Signal transparent an alle vier Ausgänge weiter. Dabei regeneriert die Booster-Funktion Pegel und Signalflanken, sodass am Ende jedes Strangs ein frisches, sauberes DMX512-Signal ankommt, auch nach langen Kabelwegen. Deine Controller empfangen also exakt die Daten der Zentrale, nur stabiler als in einer überlangen Einzellinie.

Kevin Arlinghaus

Geschäftsführer

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