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LED KNX Controller

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LED KNX Controller bei SK-LED
KNX LED Controller sind der Baustein, der LED Beleuchtung in die KNX-basierte Gebäudeautomation integriert. Der Controller wird als Busteilnehmer in die KNX-Installation eingebunden, empfängt Telegramme über die Busleitung und setzt sie per PWM in präzises Dimmen und Farbmischung um – von der Helligkeitsregelung einfarbiger Streifen bis zu RGBW- und Tunable-White-Anwendungen für Human Centric Lighting.
Der entscheidende Vorteil gegenüber Funk- oder WLAN-Lösungen: KNX ist ein offener, herstellerübergreifender Standard mit kabelgebundener Kommunikation. Die Geräte arbeiten mit jeder bestehenden KNX-Installation zusammen, unabhängig davon, welche Taster, Sensoren oder Aktoren bereits verbaut sind. Es gibt keine Cloud-Abhängigkeit, keine Funkstörungen und keine App, die nach fünf Jahren nicht mehr gepflegt wird. Für Elektriker und Systemintegratoren bedeutet das: eine Lichtsteuerung, die über Jahrzehnte wartbar bleibt – ob im Neubau oder in der Sanierung einer bestehenden KNX-Anlage. Einen Überblick, welches Steuerungssystem zu welchem Projekt passt, gibt unser Ratgeber LED Beleuchtung smart steuern.
KNX LED Dimmer: Merkmale und Varianten im Sortiment
Unsere KNX LED Dimmer sind 4-Kanal-Geräte für 12-36V DC Konstantspannung mit 5A je Kanal. Die vier Kanäle lassen sich flexibel belegen: als vier unabhängige einfarbige Zonen, zwei CCT-Gruppen, ein RGB-Streifen plus Einzelzone oder ein kompletter RGBW-Streifen. Damit deckt ein einziges Gerät die häufigsten Anwendungsfälle ab, ohne dass für jede Lichtart ein eigener Aktor beschafft werden muss – das vereinfacht Planung, Lagerhaltung und Ersatzteilversorgung.
Für jede Einbausituation steht die passende Bauform bereit. Die Hutschienenvariante gehört in den Verteiler und hält die gesamte Lichttechnik zentral an einem Ort – ideal, wenn ohnehin ein Schaltschrank mit KNX-Komponenten geplant ist. Die Aufbauvariante wird dezentral montiert, direkt in der Nähe der Beleuchtung, etwa in der abgehängten Decke oder im Möbel. Das verkürzt die Leitungswege auf der Sekundärseite und reduziert den Spannungsfall – bei 24V-Systemen ein Punkt, der über gleichmäßige Helligkeit auf der gesamten Streifenlänge entscheidet. Alle Geräte verfügen zusätzlich über eine Auto-Funktion für den Betrieb ohne Busanbindung, praktisch für den Funktionstest auf der Baustelle, bevor die Programmierung erfolgt.
RGBW und Tunable White über KNX ansteuern
Für die RGBW Ansteuerung über KNX belegt der 4-Kanal Dimmer alle vier Ausgänge mit einem RGBW LED Streifen: drei Kanäle übernehmen die Farbmischung, der vierte den separaten Weißkanal für sattes, neutrales Weiß ohne Farbstich. Farbwerte, Sättigung und Helligkeit werden per PWM geregelt und lassen sich in der ETS als Szenen hinterlegen – vom dezenten Akzentlicht in der indirekten Beleuchtung bis zum Farbwechsel im Objektbau.
Alternativ steuern zwei Kanäle einen CCT LED Streifen für Tunable White: Die Farbtemperatur wandert stufenlos zwischen Warmweiß und Kaltweiß. In Verbindung mit einer Zeitsteuerung entsteht so ein Tageslichtverlauf – morgens aktivierendes, kühleres Licht, abends warme Lichtstimmung. Das ist die technische Basis für Human Centric Lighting, wie es in Büros, Praxen und Pflegeeinrichtungen zunehmend gefordert wird. Auch 24V LED Einbauleuchten lassen sich über die Konstantspannungskanäle einbinden, sodass Downlights und Streifen aus derselben Steuerung laufen.
KNX Lichtsteuerung richtig planen: Netzteil, Spannungsfall und Verkabelung
Ein KNX LED Dimmer ist nur so gut wie die Installation dahinter. Drei Punkte entscheiden in der Praxis über das Ergebnis:
Netzteilauslegung: Das Netzteil muss die Gesamtleistung aller angeschlossenen Streifen tragen – plus Reserve. Wir empfehlen, Netzteile nur mit etwa 80 Prozent ihrer Nennleistung zu belasten. Das verlängert die Lebensdauer deutlich und verhindert, dass das Netzteil im Sommer bei hohen Umgebungstemperaturen im Verteiler an seine Grenze kommt. Ein korrekt dimensioniertes 24V LED Netzteil ist die Grundlage jeder stabilen Installation – wie du die passende Leistung ermittelst, zeigt unser Ratgeber LED Netzteil berechnen.
Spannungsfall: Bei 24V-Systemen macht sich jeder Meter Leitung bemerkbar. Lange dünne Zuleitungen zwischen Dimmer und Streifen führen zu sichtbarem Helligkeitsabfall am Streifenende. Die Gegenmittel: ausreichende Leitungsquerschnitte, kurze Wege (hier spielt die Aufbauvariante ihre Stärke aus) und bei längeren Strecken eine neue Einspeisung alle 7 bis 8 Meter. Wie du lange LED Strecken von 15 Metern und mehr sauber umsetzt, erklären wir Schritt für Schritt im Ratgeber.
Leistungsgrenzen je Kanal: 5A je Kanal entsprechen bei 24V bis zu 120W pro Ausgang. Wer längere Streifenstrecken plant, rechnet vorab die Last pro Kanal durch und verteilt bei Bedarf auf mehrere Kanäle oder Geräte.
Inbetriebnahme und Programmierung über die ETS
Alle KNX LED Dimmer im Sortiment sind ETS-kompatibel und werden über die herstellerunabhängige ETS-Software parametriert. Nach dem Import der Produktdatenbank stehen sämtliche Funktionen über Gruppenadressen zur Verfügung: Schalten, relatives und absolutes Dimmen, Farbwertvorgabe, Szenenabruf und Statusrückmeldungen an Visualisierungen. Dimmkurven und Übergangszeiten lassen sich je Kanal anpassen, sodass Szenenwechsel weich und ohne sichtbare Sprünge ablaufen. Für Systemintegratoren bedeutet die ETS-Programmierung volle Kontrolle ohne proprietäre Software – die Konfiguration liegt im Projekt und bleibt dokumentiert, auch wenn Jahre später erweitert wird.
Einsatzbereiche von KNX LED Controllern
KNX LED Controller kommen überall dort zum Einsatz, wo Beleuchtung zentral geplant und automatisiert wird: in Smart Homes und Wohnungen, in Büros und Konferenzräumen mit professioneller Bürobeleuchtung, in Hotels und Gastronomie, Praxen, Einzelhandel und öffentlichen Gebäuden. Lichtszenen lassen sich über Zeitpläne, Präsenzmelder, Tageslichtsensoren oder Taster auslösen – die Beleuchtung reagiert auf Nutzung und Tageszeit, statt dauerhaft mit voller Leistung zu laufen. Das senkt den Energieverbrauch spürbar, gerade in gewerblichen Objekten mit langen Betriebszeiten. Muss KNX mit DALI- oder DMX-Systemen kommunizieren, schlägt ein KNX Gateway die Brücke zwischen den Protokollen – wie DALI grundsätzlich funktioniert, liest du in DALI für Einsteiger.
Das KNX-Lichtsystem vervollständigen
Ein KNX LED Controller bildet den technischen Kern der Lichtinstallation, ein vollständiges System braucht jedoch die passenden Komponenten drumherum. Für die Bedienung vor Ort sind KNX Schalter & Taster die richtige Ergänzung: direkter Szenenabruf, Dimmen und Schalten ohne Smartphone, vollständig per ETS programmierbar. Für die Hutschiene bieten sich KNX LED Netzteile an, die Busspannung und LED-Versorgung im Verteiler kombinieren. Die LED Streifen selbst gehören in passende LED Aluprofile – für saubere Wärmeableitung, längere Lebensdauer und ein professionelles Erscheinungsbild. Bei Fragen zur konkreten Auslegung deines Projekts unterstützen wir dich gern persönlich – telefonisch, per E-Mail oder über WhatsApp, alle Wege findest du auf unserer Kontaktseite.

Häufige Fragen zu LED KNX Controller
KNX LED Controller ermöglichen eine präzise und vielseitige Steuerung von LED-Beleuchtung in der modernen Gebäudetechnik. Sie bilden die Schnittstelle zwischen dem KNX-Bussystem und verschiedenen LED-Leuchtmitteln und steuern Lichtfarbe, Helligkeit und Lichtszenen zentral über KNX. Ob in Wohnhäusern, Bürogebäuden oder im Objektbau – mit KNX LED Controllern lassen sich energieeffiziente und bedarfsgerechte Lichtlösungen realisieren. Dank ihrer flexiblen Kanalanzahl und Kompatibilität mit unterschiedlichen LED-Typen sind sie ideal für individuelle Lichtkonzepte im Smart Building.
Ein KNX LED Controller ist ein intelligentes Steuermodul zur Ansteuerung von LED-Leuchten innerhalb eines KNX-Systems zur Gebäudeautomation. Er empfängt digitale Steuerbefehle über die KNX-Busleitung und wandelt diese in PWM-Signale zur Dimmung oder Farbmischung von LEDs um. Typische Einsatzbereiche sind Lichtinstallationen in Wohnhäusern, Bürogebäuden, Hotels oder öffentlichen Einrichtungen, bei denen eine zentrale und flexible Steuerung gewünscht ist.
KNX LED Controller ermöglichen eine präzise und energieeffiziente Steuerung der Beleuchtung – von einfachen Ein/Aus-Schaltungen bis hin zu komplexen Szenen mit Farbwechsel und Helligkeitsverläufen. Durch die Integration in das KNX-System lassen sich Lichter mit weiteren Funktionen wie Präsenzmeldern, Zeitprogrammen oder Tageslichtsteuerung verknüpfen. Das erhöht den Komfort, spart Energie und verbessert die Flexibilität im Alltag.
KNX LED Controller unterscheiden sich in Kanalanzahl, Bauform und Ausgangsart. Am flexibelsten sind 4-Kanal-Geräte mit Konstantspannungsausgang: Sie steuern wahlweise vier einfarbige Zonen, zwei CCT-Gruppen, RGB oder RGBW über ein einziges Gerät. Bei der Montage hast du die Wahl zwischen Hutschienengeräten für den Schaltschrank und Aufbaugeräten für die dezentrale Installation nahe der Beleuchtung. Die Auswahl richtet sich nach LED-Typ, Zonenkonzept und baulicher Situation.
Die gängigen KNX LED Controller arbeiten mit einer DC-Eingangsspannung zwischen 12 V und 36 V und liefern meist bis zu 5 A pro Kanal. Entscheidend ist die Kompatibilität mit dem verwendeten LED-Streifen und Netzteil. Wichtig ist auch, die maximal zulässige Gesamtleistung und die Wärmeentwicklung im Schaltschrank bei der Planung zu berücksichtigen, um einen sicheren und dauerhaften Betrieb zu gewährleisten.
Ja, genau dafür sind mehrkanalige KNX LED Controller konzipiert. Mit vier unabhängigen Kanälen lassen sich verschiedene Lichtzonen oder LED-Farbkanäle unabhängig voneinander ansteuern. So können in einem Raum beispielsweise Hauptbeleuchtung, Akzentlicht und Effektbeleuchtung separat geregelt und individuell in Szenen eingebunden werden. Auch gruppen- oder raumübergreifende Steuerungen sind durch KNX problemlos realisierbar.
Entscheidend sind:
- Kanalanzahl und Ausgangsstrom passend zur geplanten LED-Anlage
- Kompatibilität mit dem eingesetzten LED-Typ (einfarbig, CCT, RGB, RGBW)
- Montageart: DIN-Hutschiene für Schaltschrank oder Aufbaugerät für dezentrale Anwendungen
- ETS-Kompatibilität zur Programmierung
- Sicherheitsfunktionen wie Überlastschutz, Temperaturüberwachung oder Kurzschlussschutz
Je nach Projektgröße und Anspruch kann auch der Support von Szenenspeicherung oder DALI-Gateway-Funktionen eine wichtige Rolle spielen.





