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Indirekte Beleuchtung selber planen

Der Leitfaden von der Idee bis zur Umsetzung

Indirekte Beleuchtung ist Licht, das nicht direkt von der Lichtquelle auf den Raum fällt, sondern zuerst eine Fläche wie Decke oder Wand anstrahlt und von dort weich in den Raum zurückgeworfen wird. Die Lichtquelle selbst bleibt verborgen, sichtbar ist nur ihre Wirkung. Das Ergebnis ist eine blendfreie, gleichmäßige Beleuchtung, die einen Raum größer, ruhiger und einladender wirken lässt. Wer indirekte Beleuchtung selbst plant, entscheidet über vier Dinge: wo das Licht sitzt, wie hell es ist, wie es versteckt wird und wie es gesteuert wird.


Warum sich die Planung lohnt

Indirekte Beleuchtung lebt von der Planung. Ein direkt sichtbarer LED Streifen, der irgendwo hinter eine Leiste geklebt wird, sieht selten gut aus. Eine durchdachte indirekte Beleuchtung dagegen wirkt wie aus einem Guss: gleichmäßiges Licht ohne sichtbare Quelle, kein Blenden, keine Lichtpunkte. Der Unterschied liegt fast immer in der Vorbereitung.

Aus unserer Erfahrung scheitern die meisten Selbstbau-Projekte nicht an der Technik, sondern an drei Planungsfehlern: Der Streifen ist sichtbar, er ist zu schwach oder zu hell, oder das Licht trifft die Fläche ungleichmäßig. Alle drei lassen sich mit der richtigen Planung vermeiden. Genau dafür ist dieser Leitfaden gedacht.


Schritt 1: Den richtigen Ort wählen

Indirekte Beleuchtung braucht eine Fläche, die das Licht reflektiert, und einen Ort, an dem die Lichtquelle verborgen werden kann. Die klassischen Orte sind schnell erklärt.

Die Deckenvoute ist der häufigste Platz: Ein umlaufender Absatz an der Decke nimmt den Streifen auf, der sein Licht nach oben an die Decke wirft. Das funktioniert besonders gut im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Die Schattenfuge zwischen Wand und Decke erzeugt eine schmale, präzise Lichtlinie, die modern und architektonisch wirkt. Hinter Möbeln, Spiegeln oder Fernsehern erzeugt der Streifen ein weiches Hintergrundlicht, das Kontraste mildert. Unter Hängeschränken in der Küche beleuchtet er die Arbeitsfläche, und an Treppen führt er das Auge sicher über die Stufen.

Entscheidend ist bei jedem Ort: Die Fläche, die angestrahlt wird, sollte hell und möglichst matt sein. Eine weiße Decke reflektiert das Licht gleichmäßig, eine dunkle oder glänzende Fläche schluckt es oder spiegelt die Lichtquelle.


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Schritt 2: Die Lichtquelle verstecken

Das ist der wichtigste Punkt überhaupt. Bei indirekter Beleuchtung darf man den Streifen nicht sehen, nur sein Licht. Dafür braucht es eine Blende, eine Kante oder einen Absatz, hinter dem der Streifen sitzt, sodass er aus normaler Blickrichtung verdeckt ist.

In der Voute übernimmt das die Vorderkante des Deckenabsatzes. Bei einer Schattenfuge ist es die Fugenkante selbst. Hinter Möbeln verdeckt das Möbelstück die Quelle. Wichtig ist, beim Planen die Blickwinkel zu bedenken: Aus welcher Position wird der Raum normalerweise betrachtet, vom Sofa, von der Tür, im Stehen oder im Sitzen? Der Streifen muss aus all diesen Winkeln verborgen bleiben. Was wir in der Praxis oft sehen: Eine Voute ist von unten perfekt versteckt, aber wer die Treppe hochkommt, blickt direkt auf den Streifen. Solche Blickachsen lohnt es sich vorher durchzudenken.


Schritt 3: Den Abstand zur Fläche richtig wählen

Der Abstand zwischen Streifen und beleuchteter Fläche entscheidet über die Gleichmäßigkeit des Lichts. Sitzt der Streifen zu nah an der Decke oder Wand, entsteht direkt über ihm ein heller Lichtfleck, der nach außen schnell abfällt. Das Ergebnis sind ungleichmäßige Lichtbögen statt einer ruhigen Fläche.

Als Faustregel sollte zwischen dem Streifen und der angestrahlten Fläche genügend Abstand sein, damit sich die Lichtkegel der einzelnen LEDs überlappen, bevor sie auftreffen. Bei einer Deckenvoute bedeutet das einige Zentimeter Abstand nach oben und genügend Tiefe, damit das Licht sich verteilen kann. Je größer der Abstand, desto gleichmäßiger die Ausleuchtung, aber desto geringer auch die maximale Helligkeit auf der Fläche. Hier einen guten Mittelweg zu finden, ist der Kern der Planung. Ein COB LED Streifen verzeiht hier mehr als ein SMD Streifen, weil sein durchgehendes Lichtband von vornherein keine Einzelpunkte wirft.


Schritt 4: Die passende Helligkeit bestimmen

Wie hell die indirekte Beleuchtung sein soll, hängt von ihrer Aufgabe ab. Als reine Stimmungsbeleuchtung reicht ein dezenter Streifen mit 600 bis 1.000 Lumen pro Meter. Soll die indirekte Beleuchtung den Raum spürbar aufhellen und als weiche Grundbeleuchtung dienen, sind 1.000 bis 1.500 Lumen pro Meter sinnvoll. Für eine helle, funktionale Ausleuchtung darf es auch mehr sein.

Wichtig ist, den Helligkeitsverlust durch die Abdeckung einzukalkulieren: Eine opale Abdeckung im Profil schluckt etwa 30 bis 35 Prozent des Lichts. Wer also auf der Fläche eine bestimmte Helligkeit erreichen will, sollte den Streifen entsprechend stärker wählen. Wie Lumen und die tatsächlich ankommende Helligkeit zusammenhängen, erklären wir im Beitrag zu Lumen und Lux.


Schritt 5: Lichtfarbe und Farbwiedergabe festlegen

Die Farbtemperatur bestimmt die Stimmung. Warmweiß zwischen 2700 und 3000 K wirkt gemütlich und eignet sich für Wohn- und Schlafräume. Neutralweiß um 4000 K wirkt sachlicher und passt in Küche, Bad und Arbeitsbereiche. Wer flexibel bleiben will, wählt einen CCT LED Streifen mit einstellbarer Farbtemperatur, der morgens neutralweiß und abends warmweiß leuchten kann.

Der CRI Wert entscheidet, wie natürlich Farben unter dem Licht wirken. Für indirekte Beleuchtung im Wohnbereich empfehlen wir CRI 90 oder höher, damit Möbel, Holz und Textilien echt aussehen. Welche Farbtemperatur in welchen Raum passt, vertiefen wir im Beitrag zur Lichtfarbe und Farbtemperatur.


Schritt 6: Profil und Abdeckung wählen

Ein LED Aluprofil ist bei indirekter Beleuchtung fast immer sinnvoll. Es leitet die Wärme ab, schützt den Streifen, sorgt für eine saubere gerade Linie und nimmt die Abdeckung auf, die das Licht vergleichmäßigt. Bei einem SMD Streifen ist eine opale Abdeckung praktisch Pflicht, damit aus den Einzelpunkten eine durchgehende Linie wird. Bei einem COB Streifen ist das Lichtband ohnehin punktfrei.

Welcher Profiltyp passt, hängt vom Ort ab: Aufbauprofile für die Montage auf einer Fläche, Einbauprofile für den bündigen Einbau, Eckprofile für die Raumecke. Welches Profil sich wann lohnt, behandeln wir ausführlich im Beitrag dazu, wann ein LED Aluprofil empfehlenswert ist.


Schritt 7: Netzteil und Einspeisung planen

Steht die Streifenlänge fest, wird das LED Netzteil dimensioniert. Die Regel: Wattzahl pro Meter mal Länge, plus mindestens 20 Prozent Reserve. Wie das im Detail funktioniert, zeigt der Beitrag zur LED Netzteil Berechnung.

Bei langen, umlaufenden Installationen ist die Einspeisung entscheidend. Bei 24V LED Streifen sollte in der Regel alle 7 bis 8 Meter neu eingespeist werden, sonst wird der Streifen zum Ende hin sichtbar dunkler. Gerade bei einer umlaufenden Deckenvoute summieren sich schnell viele Meter, sodass mehrere Einspeisepunkte eingeplant werden müssen. Warum 24V hier dem 12V System überlegen ist, erklären wir im Beitrag zu 12V oder 24V LED Streifen.


Schritt 8: Die Steuerung festlegen

Zum Schluss die Frage, wie das Licht bedient wird. Für einfaches Dimmen reicht ein Drehdimmer oder eine Funksteuerung mit Fernbedienung. Wer die Beleuchtung ins Smart Home einbinden oder mehrere Lichtszenen speichern will, greift zu einer entsprechenden LED Steuerung mit App oder Sprachsteuerung. Bei einem CCT Streifen steuert der Controller zusätzlich die Farbtemperatur.

Ein Tipp aus der Praxis: Wer indirekte Beleuchtung und weitere Lichtquellen im selben Raum hat, sollte früh überlegen, ob alles gemeinsam oder getrennt gesteuert werden soll. Das entscheidet über die Zahl der Controller und Lichtkreise.


Die häufigsten Planungsfehler

Fehler
Folge
Lösung
Streifen sichtbar unruhiges Bild, Blendung Blende oder Absatz einplanen
Zu wenig Abstand zur Fläche Lichtflecken, ungleichmäßiges Licht mehr Abstand oder COB Streifen
Falsche Helligkeit zu fahl oder zu grell Lumen an die Aufgabe anpassen
Opale Abdeckung nicht eingerechnet dunkler als geplant 30 bis 35 Prozent Verlust einplanen
Keine Neueinspeisung Streifen am Ende dunkler alle 7 bis 8 Meter einspeisen
Dunkle Reflexionsfläche Licht verpufft helle, matte Fläche wählen

Was wir in der Praxis am häufigsten sehen, ist der sichtbare Streifen und der zu geringe Abstand zur Fläche. Beide Fehler entstehen in der Planung, nicht bei der Montage, und beide sind hinterher kaum noch zu korrigieren. Deshalb lohnt es sich, vor dem ersten Bohrloch die Blickachsen und Abstände durchzudenken.


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Beispiele für die wichtigsten Räume

Im Wohnzimmer ist die umlaufende Deckenvoute mit warmweißem Licht der Klassiker, oft kombiniert mit einem Streifen hinter dem Fernseher. Im Schlafzimmer sorgt indirektes Licht hinter dem Kopfteil oder in einer Voute für eine ruhige Atmosphäre. In der Küche beleuchtet ein Streifen unter den Hängeschränken die Arbeitsfläche, ergänzt durch indirektes Licht im Sockel. Im Bad schwebt ein hinterleuchteter Spiegel über der Wand, hier ist auf die passende Schutzart zu achten. An der Treppe markiert eine Lichtlinie unter den Stufenkanten den Weg. Und im Flur streckt eine durchgehende Lichtlinie an Decke oder Wand den Raum optisch.

Allen gemeinsam ist das Grundprinzip: verborgene Quelle, helle Reflexionsfläche, gleichmäßiges Licht. Wer diese drei Punkte plant, bekommt ein Ergebnis, das nach professioneller Lichtplanung aussieht.

Bei Fragen zur Planung deiner indirekten Beleuchtung, zur Auswahl der passenden Komponenten oder zur Dimensionierung berät unser Fachteam dich gerne. Telefonisch, per E-Mail oder über WhatsApp.


Indirekte Beleuchtung in der Praxis: Ideen für jeden Raum

LED Streifen, Profile und Steuerung für indirekte Beleuchtung

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COB LED Streifen 10mm Art.-Nr. 22310 mit 528 LEDs pro Meter als flexibles LED BandCOB LED Streifen 10mm Art.-Nr. 22310 mit warmweißer 2700K Lichtlinie und punktfreier Beleuchtung
COB LED Streifen 10 mm – 528 LEDs/m, 24V, 14W/m, 1400 lm/m, 5m – Warmweiß 2700K CRI>90, IP33, punktfrei
22310

Der COB LED Streifen mit 10 mm Breite in Warmweiß 2700K liefert ein punktfreies, homogenes Licht für den Innenbereich. Mit 528 LED pro Meter, 24V, 14 Watt pro Meter und 1400 Lumen pro Meter zählt dieser hochdichte LED Streifen zu den besonders leuchtstarken COB-Bändern und erzeugt eine durchgehende Lichtlinie ohne sichtbare Einzelpunkte. Das warmweiße Licht mit 2700 Kelvin wirkt wohnlich und einladend, dank CRI>90 mit natürlicher Farbwiedergabe. Der dimmbare LED Streifen ist in Schutzart IP33 für trockene Innenräume ausgelegt. Damit bekommst du eine helle, gleichmäßige und zugleich gemütliche Lichtlinie für Wohnräume und indirekte Beleuchtung. Warmweiß 2700K für wohnliche Innenräume Die Lichtfarbe Warmweiß mit 2700 Kelvin erzeugt ein gemütliches, entspanntes Licht und passt in Wohnräume, Schlafzimmer und überall dort, wo eine behagliche Atmosphäre gefragt ist. Mit dem hohen Farbwiedergabeindex CRI>90 wirken Holz, Textilien und Hauttöne natürlich. Wer ein neutraleres oder kühleres Licht für Arbeitsbereiche bevorzugt, findet denselben Streifen in Neutralweiß 4000K und Kaltweiß 6000K. Welche Kelvinzahl wofür passt, erklären wir im Ratgeber Die richtige LED Lichtfarbe wählen. Hohe Helligkeit durch 528 LED pro Meter Mit 1400 Lumen pro Meter und einer hohen LED-Dichte von 528 LED pro Meter gehört dieser 10-mm-Streifen zu den leuchtstarken COB-Bändern und eignet sich nicht nur für dekoratives Akzentlicht, sondern auch zum echten Ausleuchten von Flächen. Die 10 mm breite Leuchtfläche verteilt das Licht gleichmäßig über einen Abstrahlwinkel von 180 Grad. So entsteht eine kräftige, homogene Lichtlinie, die auch in größeren Räumen als indirekte Hauptlichtquelle funktioniert. Punktfreies Licht durch COB-Technologie Bei der COB-Bauweise sitzen die LED-Chips dicht an dicht unter einer durchgehenden Leuchtschicht, sodass eine punktfreie Lichtlinie ohne Einzelpunkte entsteht, auch im direkten Blick in einer Schattenfuge oder Voute. Worin sich COB und herkömmliche SMD-Streifen im Lichtbild unterscheiden, zeigt unser Ratgeber SMD vs COB LED Streifen im Vergleich, weitere Bauformen und Lichtfarben findest du in der Kategorie COB LED Streifen sowie unter den einfarbigen COB LED Streifen. Montage im Aluprofil für gute Wärmeableitung Bei 14 Watt pro Meter entsteht Abwärme, daher empfehlen wir die Montage in einem Aluprofil, das als Kühlkörper wirkt und die Lebensdauer schützt. Für sichtbare Kanten eignen sich Aufbauprofile, für einen bündigen Einbau Einbauprofile, die volle Auswahl findest du in der Kategorie LED Aluprofile. Die Profile werden ohne Abdeckung und Endkappen geliefert, diese wählst du passend dazu. Geteilt wird der Streifen an den vorgegebenen Schnittstellen etwa alle 4,5 Zentimeter, rückseitig erleichtert das 3M-Klebeband die Vormontage. Anwendungen in Wohnzimmer, Küche und indirekter Beleuchtung Warmweißes, helles und punktfreies Licht macht sich überall dort gut, wo Gemütlichkeit und gute Ausleuchtung zusammenkommen sollen. In der Wohnzimmer-Beleuchtung und als indirekte Beleuchtung in Vouten und Schattenfugen zeichnet der Streifen eine ruhige, warme Lichtlinie. In der Küchen-Beleuchtung unter Hängeschränken sorgt die hohe Helligkeit für eine gut ausgeleuchtete Arbeitsfläche, im Flur für eine einladende Grundstimmung. Stromversorgung und Steuerung Für den Betrieb benötigst du ein 24V Konstantspannungs-Netzteil. Bei 14 Watt pro Meter zieht eine 5-Meter-Rolle rund 70 Watt, plane Reserve ein und wähle ein Gerät ab etwa 90 bis 100 Watt aus der Kategorie 24V LED Netzteile. Da der Streifen einfarbig ist, regelst du die Helligkeit über einen 1-Kanal-Dimmer, etwa einen LED Drehdimmer oder einen kabellosen Empfänger aus der Kategorie LED Funk-Empfänger. Bei längeren Strecken solltest du erneut einspeisen, um Spannungsabfall und Helligkeitsverlust zu vermeiden, wie wir im Ratgeber LED Streifen neu einspeisen erklären. Schutzart IP33 und Anschluss Standardmäßig ist dieser Streifen in Schutzart IP33 für trockene Innenräume ausgeführt. Für Feuchträume und den geschützten Außenbereich gibt es dieselbe Variante in IP65, wählbar über den Einsatzbereich, sowie auf Anfrage IP67 und IP68. Für den Anschluss eignen sich passende LED Kabel und Verbinder sowie werkzeuglose LED Klemmen und Verbindungsclips. Maßgeschneiderte Längen und vorkonfektionierte Anschlüsse sind auf Anfrage möglich. Bei Fragen zu Lichtfarbe, Helligkeit und Steuerung beraten wir dich gerne telefonisch, per E-Mail oder über WhatsApp.

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MiBoxer HR2 2-in-1 LED Controller – einfarbig und CCT, 12–48V DC, 30A, 2,4 GHz Funk, Schraubklemmen, Push Dimming, FrontansichtMiBoxer HR2 LED Controller Anschlussseite – Schraubklemmen für Eingang 12–48V und Ausgang einfarbig bzw. CCT LED Streifen, Rückansicht
MiBoxer HR2 2-in-1 LED Controller – einfarbig & CCT, 2,4 GHz, 12–48 V, 30 A, Push Dimming
22209

Der MiBoxer HR2 ist ein leistungsstarker 2-in-1 Funkempfänger für einfarbige und dualweiße CCT LED Streifen. Sein großer Vorzug ist die hohe Strombelastbarkeit: Bis zu 30 Ampere am Ausgang und ein weiter Eingangsbereich von 12 bis 48 Volt machen ihn zur ersten Wahl für lange Linien und große Flächen. Per Knopfdruck wechseln Sie zwischen reiner Helligkeitssteuerung und der Mischung von Warmweiß und Kaltweiß. Gesteuert wird über 2,4-GHz-Funk mit rund 30 Metern Reichweite, zusätzlich lässt sich über Push Dimming ein gewöhnlicher Taster anschließen. Die kräftigen Schraubklemmen nehmen auch dickere Leitungen sicher auf, die Memory-Funktion hält die letzte Einstellung. Über ein Gateway kommen App und Sprachsteuerung hinzu. Bei 24 Volt schaltet der HR2 so bis zu 720 Watt, bei 48 Volt sogar das Doppelte. Geschützt ist die Elektronik gegen Kurzschluss, Überlast und Überspannung. Einfarbige Bänder für den HR2 listet die Kategorie einfarbige LED Streifen. Abstimmbares Weiß zeigen die CCT LED Streifen. Einfarbig und Weißton in einem Gerät Wie der kleinere E2 arbeitet auch der HR2 in zwei Betriebsarten. Im einfarbigen Modus regelt er allein die Helligkeit eines einkanaligen Bandes, vom warmen Schimmer bis zur vollen Leistung. Im CCT-Modus übernimmt er zwei Weißkanäle und blendet stufenlos von Warmweiß nach Kaltweiß, sodass Sie die Lichtfarbe an Tageszeit und Aufgabe anpassen. Gerade bei hellen Bändern spielt die Reserve des HR2 ihre Stärke aus: Ein kräftiger COB Streifen mit 960 LEDs pro Meter zieht viel Strom, den dieser Empfänger mühelos liefert. In der Kellerbeleuchtung sorgt ein gleichmäßiges, helles Weiß über lange Strecken für sichere Sicht. Hohe Leistung für lange Linien Die 30 Ampere sind der eigentliche Grund, zum HR2 zu greifen. Damit versorgen Sie deutlich längere Streifen aus einer Hand, ohne die Last auf mehrere Geräte aufzuteilen. Der weite Spannungsbereich deckt 12-, 24-, 36- und 48-Volt-Bänder ab, ohne dass Sie das Gerät wechseln müssen. Wichtig bleibt ein passend dimensioniertes 24V LED Netzteil, das den hohen Strom samt Reserve bereitstellt. Bei so viel Leistung erzeugen die Streifen Wärme, die ein LED Aluprofil aufnimmt und ableitet. Wie Sie Netzteil, Controller und Streifen für hohe Ströme richtig auslegen, zeigt der Ratgeber. Reicht für kleinere Projekte schon weniger Strom, finden Sie kompaktere Modelle in der Kategorie LED Funk-Empfänger. In der Flurbeleuchtung ziehen Sie eine durchgehende Lichtlinie über den gesamten Gang. Funk, Push Dimming und App Bedient wird der HR2 drahtlos über 2,4-GHz-Funk. Für Farbtemperatur und Helligkeit aus der Hand eignet sich die C3 Funkfernbedienung mit Magnethalterung. Fest an der Wand übernimmt die S1W+ Wand-Fernbedienung mit vier Zonen die Steuerung. Für eine einzelne Zone genügt die kompakte K2 Mini-Fernbedienung. Daneben nimmt der Push-Dimming-Eingang einen normalen Taster auf, mit dem Sie schalten und dimmen, ganz ohne Funk. Über ein Gateway mit WLAN holen Sie App-Steuerung sowie Alexa und Google dazu. Mehrere Sender lassen sich auf getrennte Zonen aufteilen und parallel nutzen. In der Ladenbeleuchtung steuern Sie weite Verkaufsflächen zentral und passen das Weiß an die Tageszeit an. Schraubklemmen, Einbau und Schutz Anders als die kleineren Modelle setzt der HR2 auf kräftige Schraubklemmen. Sie halten auch die dickeren Querschnitte, die bei 30 Ampere nötig sind, dauerhaft fest. Montiert wird der Empfänger als Aufbaugerät an einem trockenen, luftigen Platz mit etwas Abstand zur Wärmequelle. Mit IP20 bleibt der HR2 trockenen Innenräumen vorbehalten und verträgt Temperaturen von minus 10 bis plus 40 Grad. Das stabile weiße Gehäuse misst 24 mal 81 mal 134 Millimeter und ist damit größer als die Standardempfänger. In der Garagenbeleuchtung schaffen Sie mit langen, hellen Linien ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Arbeitsumfeld. Auch eine große Deckenbeleuchtung versorgt der HR2 aus einem einzigen Gerät. Unsicher, ob Ihr Aufbau zu 12 bis 48 Volt und einfarbig oder CCT passt? Schicken Sie uns dazu gern ein Foto über WhatsApp.

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CCT LED Fernbedienung mit 2,4 GHz Funktechnologie zur Steuerung von Helligkeit und Farbtemperatur in 4 Zonen. Schwarze Handfernbedienung für LED-Streifen und Beleuchtungssysteme.CCT LED Fernbedienung 2,4 GHz, 4 Zonen Steuerung in Schwarz inklusive Verpackung, Batteriefachabdeckung und Bedienungsanleitung. Funkfernbedienung für LED-Streifen und Beleuchtungssysteme.
MiBoxer C1 LED Fernbedienung – für einfarbige & CCT LED Streifen, 2,4 GHz Funk, 4 Zonen
22024

Die MiBoxer C1 ist eine 2,4-GHz-Funkfernbedienung für einfarbige und CCT LED Streifen. Mit ihr regeln Sie Helligkeit und Farbtemperatur bequem aus der Hand, ganz ohne fest verlegte Leitung. Bis zu vier Zonen lassen sich getrennt ansprechen, sodass mehrere Bereiche im Raum ihr eigenes Licht bekommen. Die Funkstrecke reicht rund 30 Meter weit und auch durch Wände. Strom liefern zwei AAA-Batterien, eine mitgelieferte Magnethalterung hält die Fernbedienung an Metallflächen oder an der beiliegenden Wandplatte. Wichtig: Die C1 sendet nur Befehle und braucht zum Schalten der Streifen einen passenden Funkempfänger. Einfarbige Bänder finden Sie in der Kategorie einfarbige LED Streifen. Abstimmbares Weiß gibt es bei den CCT LED Streifen. Helligkeit und Farbtemperatur in vier Zonen Die C1 ist auf weißes Licht spezialisiert. Über das Tastenfeld stellen Sie die Helligkeit stufenlos ein und verschieben die Farbtemperatur von warmem bis kühlem Weiß. Jede der vier Zonen wählen Sie einzeln an und geben ihr einen eigenen Wert, etwa gedämpftes Warmweiß im Sitzbereich und helles Neutralweiß am Arbeitsplatz. Ein Speicherplatz sichert Ihre Lieblingseinstellung, die Sie auf Knopfdruck wieder aufrufen. Ein zweiter Tastensatz schaltet jede Zone direkt an oder aus. So passen Sie die Lichtstimmung im Tagesverlauf an, ohne jedes Mal neu zu justieren. Im Wohnzimmer geben Sie Leseecke, Vitrine und TV-Wand jeweils ihre eigene Weißnuance. Funktioniert mit dem passenden Empfänger Die C1 ersetzt keinen Controller, sondern bedient ihn. Erst ein Funkempfänger im 2,4-GHz-Netz schaltet die Streifen tatsächlich. Für einfarbige und CCT-Bänder passt der kompakte SR2 Empfänger mit Schraubklemmen. Für lange Strecken mit hohem Strom übernimmt der starke HR2 Empfänger. Beide lernen die C1 in wenigen Sekunden an. Sobald der Empfänger angelernt ist, reagiert der Streifen verzögerungsfrei auf jede Eingabe. Welcher Empfänger zu Ihrer Installation passt, hängt von Streifenlänge und Leistung ab, eine Übersicht bietet die Kategorie LED Funk-Empfänger. Im Schlafzimmer steuern Sie so von einem Handgerät aus das Licht über dem Bett und die indirekte Beleuchtung getrennt. Magnethalterung, Batterie und Reichweite Im Alltag punktet die C1 mit ihrer Halterung. Die magnetische Platte kleben oder schrauben Sie an die Wand, die Fernbedienung haftet daran und ist trotzdem jederzeit zur Hand. So liegt sie nicht lose herum und lässt sich für die Bedienung kurz abnehmen. Zwei AAA-Batterien versorgen die C1 über lange Zeit, ein Wechsel ist nur selten nötig. Die 2,4-GHz-Verbindung trägt rund 30 Meter und kommt auch durch Wände und Decken. Mit Schutzart IP20 bleibt die Fernbedienung trockenen Innenräumen vorbehalten. In der Küche schalten Sie Unterschrank- und Deckenlicht so direkt vom Esstisch aus. Unsicher, welcher Empfänger zu Ihrem Streifen passt? Schreiben Sie uns kurz über WhatsApp.

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Mean Well HLG 320H 24A LED Treiber 24V 320W IP65 Konstantspannung für professionelle LED Beleuchtung
Mean Well HLG-320H-24A LED-Netzteil – 320W 24V DC IP65 Konstantspannung/Konstantstrom, TÜV
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Das Mean Well HLG-320H-24A ist ein besonders leistungsstarkes LED-Netzteil mit 320 W Ausgangsleistung, das für den zuverlässigen Einsatz in professionellen LED-Beleuchtungssystemen entwickelt wurde. Mit einer stabilen Ausgangsspannung von 24 V DC bei bis zu 13,34 A Stromstärke eignet es sich ideal für großflächige LED-Installationen, Lichtsteuerungssysteme oder industrielle Anwendungen. Das Netzteil unterstützt sowohl den Konstantspannungs- als auch den Konstantstrommodus, wobei sich Spannung und Strom über zwei integrierte Potentiometer präzise einstellen lassen. Damit bietet das HLG-320H-24A maximale Flexibilität bei der Integration in verschiedenste Systeme. Das IP65-zertifizierte Aluminiumgehäuse schützt das Netzteil zuverlässig vor Staub und Strahlwasser, was den Einsatz sowohl im Innen- als auch im geschützten Außenbereich ermöglicht. Mit einem weiten Eingangsspannungsbereich von 90 bis 305 V AC und einem hohen Wirkungsgrad von bis zu 95 % garantiert das Gerät einen energieeffizienten und langlebigen Betrieb. Ausgestattet mit aktiver Leistungsfaktorkorrektur (PFC) sowie Schutzfunktionen gegen Kurzschluss, Überlast, Überspannung und Überhitzung, erfüllt das HLG-320H-24A höchste Anforderungen an Sicherheit und Zuverlässigkeit. Es ist CE-, TÜV-, UL- und SELV-zertifiziert. Durch den lüfterlosen Aufbau erfolgt der Betrieb vollkommen geräuschlos – ideal für geräuschsensible Umgebungen wie Wohnräume, Studios oder Geschäftsräume.

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Häufig gestellte Fragen zur indirekten Beleuchtung

Die wichtigsten Fragen rund um die Planung indirekter Beleuchtung haben wir hier beantwortet.

Indirekte Beleuchtung plant man in vier Schritten: Zuerst den Ort wählen, an dem eine helle Fläche angestrahlt werden kann. Dann die Lichtquelle so verstecken, dass nur ihr Licht sichtbar ist. Anschließend Helligkeit und Lichtfarbe festlegen und zuletzt Netzteil und Steuerung dimensionieren. Entscheidend sind die verborgene Quelle und ausreichend Abstand zur Fläche.

Für reine Stimmungsbeleuchtung reichen 600 bis 1.000 Lumen pro Meter. Soll die indirekte Beleuchtung den Raum als weiche Grundbeleuchtung aufhellen, sind 1.000 bis 1.500 Lumen pro Meter sinnvoll. Dabei den Helligkeitsverlust von etwa 30 bis 35 Prozent durch eine opale Abdeckung einplanen und den Streifen entsprechend stärker wählen.

Am besten ein COB LED Streifen, weil sein durchgehendes Lichtband keine Einzelpunkte wirft und auch bei geringem Abstand zur Fläche gleichmäßig leuchtet. Ein SMD Streifen funktioniert ebenfalls, braucht aber eine opale Abdeckung im Profil. Für hochwertige Wohnräume empfehlen wir einen CRI von 90 oder höher.

So viel, dass sich die Lichtkegel der LEDs überlappen, bevor sie auf die Fläche treffen. Sitzt der Streifen zu nah, entstehen Lichtflecken statt einer gleichmäßigen Fläche. Je größer der Abstand, desto gleichmäßiger das Licht, aber desto geringer die maximale Helligkeit. Ein COB Streifen verzeiht geringe Abstände deutlich besser als ein SMD Streifen.

Empfehlenswert ja. Ein LED Aluprofil leitet die Wärme ab, schützt den Streifen, sorgt für eine gerade Linie und nimmt die Abdeckung auf, die das Licht vergleichmäßigt. Bei SMD Streifen ist eine opale Abdeckung fast Pflicht, bei COB Streifen ist das Lichtband ohnehin punktfrei.

Für Wohn- und Schlafräume warmweiß zwischen 2700 und 3000 K, weil es gemütlich wirkt. Für Küche, Bad und Arbeitsbereiche neutralweiß um 4000 K. Wer flexibel bleiben möchte, wählt einen CCT LED Streifen mit einstellbarer Farbtemperatur, der sich an Tageszeit und Stimmung anpassen lässt.

Ja. Die 24V Niederspannungstechnik ist unkompliziert und gut für die Selbstmontage geeignet. Wichtig sind eine saubere Planung von Platzierung und Abstand, die richtige Dimensionierung von Netzteil und Einspeisung sowie ein passendes Profil. Den Anschluss an die 230V Versorgung des Netzteils sollte im Zweifel eine Fachkraft übernehmen.

Kevin Arlinghaus

Geschäftsführer

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